Bestärkt durch das erfolgreiche Geschäftsleben entstand deren Wunsch, nicht nur ein wirtschaftliches Standbein in Weilburg zu verfolgen, sondern sich auch ins alltägliche Leben zu integrieren und das Stadtbild durch den Austausch von deutscher und chinesischer Kultur zu bereichern.
Im April 2007 startete das Projekt mit einer ersten Erkundungsreise von Herrn Stadtrat Götz, Herrn Rechtsanwalt Pauly und Herrn Wu ins ferne China, wo die Originalausgrabungsstätten der Terrakotta-Armee besucht und Firmen für lizenzierte Repliken der Krieger ausgekundschaftet wurden. Es wurde überlegt, ob und wie man das einzigartige archäologische Erbe der Terrakotta-Armee in und für Weilburg zugänglich machen könnte.
Ein weiterer wichtiger und logischer Schritt war die Gründung der Tonkrieger-Ausstellungs GmbH durch die Gesellschafter Liu, Wu, Zhao, Zhao und Jing im Mai 2007. Ziel dieser Firma war es, die auf der ersten Erkundungsreise gefundenen Erkenntnisse umzusetzen und letztendlich die heute vorzufindende Ausstellung auf die Beine zu stellen und ständig weiter zu verfeinern.
Letztendlich steht das Museum der Weilburger Terrakotta-Armee jedoch nicht einfach bloß für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und China, sondern ist vor allem ein Dankeschön an Herrn Bürgermeister Schick, seine schöne Stadt und deren wundervolle Einwohner, die ihre chinesischen Mitbürger so warmherzig und selbstverständlich aufgenommen und ins alltägliche Leben integriert haben.
Im April 2011 eröffnete die zuvor geschlossene Ausstellung unter dem derzeitigem Betreiber, Viktor Peters, neu. Betreiber und Team arbeiten ständig an der Erweiterung und Aufbereitung des Ausstellungskonzeptes, ohne dabei den ursprünglichen Charakter der Ausstellung als kulturelle Begegnungsstätte aus dem Blick zu verlieren.